Zur Verbesserung der hydraulischen Anbindung der Bohrung an das Reservoir sowie zum Erschließen von Zuflusszonen innerhalb des Brunnennahfeldes werden nach dem Abteufen der Bohrungen Stimulationsmaßnahmen durchgeführt. In der Regel wird dabei Salzsäure verwendet und unterhalb des Frac-Punktes im offenen Bohrlochbereich verpresst. Bei diesem Verfahren entstehen keine Risse in der Formation und eine hydraulische Verbesserung wird ausschließlich durch die Reaktion der Säure mit dem umgebenden Gestein erreicht.

Die Geoenergie Bayern Verwaltungs GmbH führt die Planungen der Stimulation für ihre Kunden immer projektspezifisch durch. D.h. die Menge an eingesetzter Säure und deren Positionierung wird anhand der vorhandenen und zu erwartenden Zuflussbereiche geplant und umgesetzt. So wird gewährleistet, dass unter Berücksichtigung der geologischen Verhältnisse eine optimale Anbindung der Bohrung an das Reservoir erfolgt.